Fertiges Gericht: Sommergetränke selber machen: 9 alkoholfreie Rezepte

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Küchenwissen

Sommergetränke selber machen: 9 alkoholfreie Rezepte

Sommergetränke lassen sich mit frischen Früchten, Kräutern, Tee und gekühltem Wasser unkompliziert zu Hause zubereiten. Statt immer dieselbe Limonade zu servieren, kannst Du zwischen aromatisiertem Wasser, fruchtigem Eistee, verschiedenen Limonaden und alkoholfreien Sommerdrinks wählen.

Die neun Rezepte passen zu unterschiedlichen Geschmäckern und Alltagssituationen. Einige sind in wenigen Minuten fertig, andere kannst Du vorbereiten und bis zum Servieren kalt stellen. So findest Du sowohl ein schnelles Getränk für zwischendurch als auch passende Ideen für Gäste, Garten, Balkon oder ein gemeinsames Essen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Neun alkoholfreie Sommergetränke mit Früchten, Kräutern, Tee und Wasser.
  • Viele Rezepte sind in etwa 5 bis 15 Minuten vorbereitet.
  • Eis und frische Kräuter am besten erst kurz vor dem Servieren ergänzen.

Praktische Helfer für selbst gemachte Getränke

Eine stabile Glaskaraffe, ein feines Sieb, eine Zitruspresse und ein Standmixer erleichtern die Zubereitung vieler Rezepte. Auch lange Löffel und wiederverwendbare Trinkhalme sind praktisch, wenn Früchte, Kräuter oder Eis im Glas serviert werden.

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Was ein gutes Sommergetränk ausmacht

Bei hohen Temperaturen greifen viele Menschen bevorzugt zu gekühlten Getränken mit Zitrusfrüchten, Wassermelone, Pfirsich oder Beeren. Das zeigt sich auch in den untersuchten Suchdaten: Allgemeine Begriffe wie alkoholfreie Sommerdrinks und erfrischende Getränke werden häufig mit konkreten Rezepten wie Wassermelonen-Limonade und Pfirsich-Eistee kombiniert.

Ein gelungenes Getränk braucht jedoch nicht möglichst viele Zutaten. Häufig reicht eine klare Grundidee: Wasser wird mit Gurke und Zitrone aromatisiert, Tee mit Pfirsich kombiniert oder pürierte Wassermelone mit Limette und Mineralwasser aufgefüllt.

Wichtig ist das Verhältnis der Zutaten. Zu viel Zitronensaft macht eine Limonade schnell sehr sauer. Werden Kräuter zu kräftig zerdrückt oder zu lange im Getränk gelassen, können sie den Geschmack überdecken. Auch Eiswürfel verändern das Ergebnis, weil sie beim Schmelzen zusätzliches Wasser abgeben.

Deshalb lohnt es sich, die Getränke zunächst etwas kräftiger abzuschmecken und das Eis erst unmittelbar vor dem Servieren in die Gläser zu geben.

Sommergetränke im schnellen Überblick

Die folgende Tabelle hilft Dir, passend zu Deinen vorhandenen Zutaten und zur verfügbaren Zeit auszuwählen.

SommergetränkHauptzutatenGetränketypVorbereitung
Gurkenwasser mit ZitroneGurke, Zitrone, Wasseraromatisiertes Wasseretwa 5 Minuten
OrangenlimonadeOrangen, Zitrone, WasserLimonadeetwa 10 Minuten
Grapefruit LimonadeGrapefruit, Limette, WasserLimonadeetwa 10 Minuten
Pfirsich EisteePfirsiche, Tee, ZitroneEisteeetwa 15 Minuten plus Kühlzeit
Alkoholfreier MojitoLimette, Minze, MineralwasserMocktailetwa 10 Minuten
Erdbeer-Basilikum-LimonadeErdbeeren, BasilikumLimonadeetwa 10 Minuten
Zitronen-Minz-LimonadeZitronen, MinzeLimonadeetwa 10 Minuten
Wassermelonen LimonadeWassermelone, LimetteLimonadeetwa 10 Minuten
Brasilianische LimonadeLimetten, Kondensmilch, Wassercremige Limonadeetwa 10 Minuten

Die Zeitangaben dienen als Orientierung. Bei Eistee kommt die Zeit zum vollständigen Abkühlen hinzu.

Du möchtest eines der Getränke nachmachen? Alle vollständigen Rezepte zu den vorgestellten Sommergetränken findest Du gesammelt in unserer Kategorie „Getränke“. Dort findest Du unter anderem die Rezepte für Orangenlimonade, Pfirsich-Eistee, Wassermelonen-Limonade, alkoholfreien Mojito und viele weitere Ideen. ➡️ zu den Getränkerezepten

Zutaten für: Sommergetränke selber machen: 9 alkoholfreie Rezepte
Bild: KI-generiert mit ChatGPT

1. Gurkenwasser mit Zitrone

Gurkenwasser mit Zitrone gehört zu den einfachsten Sommergetränken. Du brauchst dafür keine Küchenmaschine und keinen Sirup. Schneide eine gewaschene Gurke und eine Zitrone in dünne Scheiben und gib sie in eine Karaffe mit kaltem Wasser.

Das Wasser nimmt den Geschmack der Zutaten nach und nach an. Für ein deutliches Aroma sollte die Mischung vor dem Servieren eine Weile im Kühlschrank stehen. Frische Minze kann ergänzt werden, ist aber nicht notwendig.

Verwende bei Zitrusfrüchten, die mit Schale ins Wasser kommen, bevorzugt unbehandelte Früchte. Wasche sie dennoch gründlich unter fließendem Wasser. Drücke die Zitronenscheiben nicht zu stark aus, da Teile der weißen Schale einen herberen Geschmack abgeben können.

Das Getränk eignet sich besonders, wenn Du nur wenige Zutaten zu Hause hast oder eine Alternative zu fruchtiger Limonade suchst.

2. Orangenlimonade selber machen

Selbst gemachte Orangenlimonade besteht im einfachsten Fall aus frisch gepresstem Orangensaft, etwas Zitronensaft und gekühltem Wasser. Mineralwasser bringt Kohlensäure ins Glas, stilles Wasser ergibt eine weniger sprudelnde Variante.

Presse die Orangen aus und gib zunächst nur wenig Zitronensaft hinzu. Probiere die Mischung, bevor Du weitere Säure oder Süße ergänzt. Orangen unterscheiden sich je nach Sorte und Reifegrad deutlich im Geschmack.

Für eine vegane Orangenlimonade werden keine besonderen Ersatzprodukte benötigt. Möchtest Du das Getränk vorbereiten, kannst Du Saft und stilles Wasser mischen und kalt stellen. Kohlensäurehaltiges Wasser kommt erst kurz vor dem Servieren dazu, damit möglichst viel Kohlensäure erhalten bleibt.

Orangenscheiben sehen im Glas ansprechend aus, sollten aber nicht stundenlang im Getränk bleiben. Vor allem die weiße Schicht unter der Schale kann den Geschmack verändern.

3. Grapefruit Limonade mit herber Zitrusnote

Grapefruit-Limonade schmeckt weniger süß als viele klassische Fruchtlimonaden. Sie eignet sich deshalb für alle, die eine deutlichere Zitrusnote bevorzugen.

Presse die Grapefruit aus und mische den Saft mit kaltem Wasser. Eine kleine Menge Limetten- oder Zitronensaft verstärkt die Säure, sollte jedoch vorsichtig dosiert werden. Je nach Geschmack kannst Du etwas Süße ergänzen.

Bei Grapefruit ist das Abschmecken besonders wichtig. Die Früchte unterscheiden sich in Säure, Süße und herben Bestandteilen. Gib deshalb nicht alle Zutaten auf einmal in die Karaffe. Beginne mit einem Teil des Wassers und passe die Mischung schrittweise an.

Rosafarbene Grapefruit sorgt für eine kräftige natürliche Farbe. Einige dünne Fruchtscheiben und Eiswürfel machen das Getränk auch für einen gedeckten Tisch oder Gäste passend.

4. Pfirsich Eistee selber machen

Pfirsich-Eistee ist eines der auffälligsten konkreten Suchmuster innerhalb der ausgewerteten Daten. Das Rezept verbindet einen bekannten Getränketyp mit einer saisonalen Frucht und lässt sich gut vorbereiten.

Als Grundlage eignen sich schwarzer Tee, grüner Tee oder ein milder Früchtetee. Brühe den Tee nach den Angaben auf der Verpackung auf. Eine zu lange Ziehzeit kann insbesondere bei schwarzem und grünem Tee zu einem herberen Geschmack führen.

Reife Pfirsiche kannst Du klein schneiden und mit etwas Wasser kurz köcheln lassen. Anschließend werden die Früchte zerdrückt oder püriert und durch ein Sieb gestrichen. So entsteht eine Pfirsichbasis, die sich mit dem abgekühlten Tee mischen lässt.

Alternativ gibst Du frische Pfirsichspalten direkt in den Tee. Das Aroma fällt dann meist weniger intensiv aus, dafür ist die Zubereitung schneller.

Stelle den fertigen Tee nach dem Abkühlen in einer sauberen, verschlossenen Flasche in den Kühlschrank. Als Orientierung nennt REWE für selbst gemachten Eistee eine Aufbewahrungsdauer von etwa zwei bis drei Tagen. Enthält das Getränk frische Früchte, sollte es möglichst zeitnah verbraucht und vor dem Trinken auf Aussehen, Geruch und Geschmack geprüft werden.

5. Alkoholfreier Mojito mit Limette und Minze

Ein alkoholfreier Mojito wird meist aus Limette, Minze, Eis und sprudelndem Wasser zubereitet. Je nach Rezept kommt etwas Rohrzucker oder Sirup hinzu.

Schneide die Limette in Stücke und gib sie zusammen mit der Minze in ein Glas. Drücke die Limettenstücke vorsichtig an, damit Saft austritt. Die Minzblätter sollten nur leicht angedrückt und nicht vollständig zerrieben werden.

Fülle das Glas anschließend mit Eis und Mineralwasser auf. Für eine größere Menge kannst Du Limettensaft und eine vorbereitete Süße in einer Karaffe mischen. Minze, Eis und Mineralwasser gibst Du erst beim Servieren hinzu.

Der entscheidende Unterschied zur Zitronen-Minz-Limonade liegt in der Zubereitung und im Verhältnis der Zutaten. Beim alkoholfreien Mojito stehen frische Limette, viel Minze, Eis und Kohlensäure im Vordergrund. Eine Limonade wird dagegen häufig als größere Menge mit Saft, Wasser und einer abgestimmten Süße vorbereitet.

Zubereitung von: Sommergetränke selber machen: 9 alkoholfreie Rezepte
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6. Erdbeer-Basilikum-Limonade

Erdbeeren und Basilikum ergeben eine Kombination, die sich deutlich von klassischen Zitronengetränken unterscheidet. Reife Erdbeeren liefern Farbe und Fruchtaroma, während Basilikum sparsam eingesetzt wird.

Wasche die Erdbeeren, entferne die grünen Blätter und püriere die Früchte. Je nach gewünschter Konsistenz kannst Du das Püree durch ein feines Sieb streichen. Anschließend wird es mit Zitronensaft und Wasser vermischt.

Gib den Basilikum nicht direkt in den Mixer. Fein zerkleinerte Blätter verteilen sich im gesamten Getränk und können geschmacklich zu stark werden. Besser ist es, einige Blätter leicht anzudrücken und kurz in der fertigen Limonade ziehen zu lassen.

Für eine glatte Limonade entfernst Du die Kräuter vor dem Servieren wieder. Möchtest Du einzelne Gläser dekorieren, reicht ein kleines Basilikumblatt zusammen mit einer Erdbeerscheibe.

Die Limonade sollte gekühlt und zeitnah serviert werden, da pürierte Erdbeeren ihre Farbe und Konsistenz während längerer Lagerung verändern können.

7. Zitronen-Minz-Limonade als Grundrezept

Die Zitronen-Minz-Limonade ist eine gute Grundlage, wenn Du das Prinzip selbst gemachter Limonade kennenlernen möchtest. Du kannst das Verhältnis von Saft, Wasser und Süße leicht anpassen und später weitere Früchte ergänzen.

Presse frische Zitronen aus und mische den Saft zunächst mit kaltem stillem Wasser. Gib eine kleine Menge Süße hinzu und rühre gründlich um. Probiere die Mischung, bevor Du weitere Zutaten ergänzt.

Frische Minze kommt erst danach in die Karaffe. Drücke die Blätter leicht zwischen den Fingern an, damit sie ihr Aroma abgeben. Werden sie stark zerquetscht, können kleine Blattstücke im Getränk landen.

Möchtest Du einen Sirup verwenden, sollte dieser vollständig abgekühlt sein, bevor er mit kaltem Wasser vermischt wird. Warmer Sirup erwärmt die gesamte Limonade und lässt Eiswürfel schneller schmelzen.

Mineralwasser wird ebenfalls erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt. Dadurch bleibt das Getränk länger sprudelnd.

8. Wassermelonen Limonade

Wassermelonen-Limonade gehört innerhalb der ausgewerteten Suchdaten zu den stärksten konkreten Getränkerezepten. Die intensive Farbe, die wenigen Zutaten und die einfache Zubereitung machen sie zu einem passenden Mittelpunkt der Rezeptsammlung.

Schneide das Fruchtfleisch der Wassermelone in Stücke und entferne vorhandene Kerne. Püriere die Melone anschließend im Standmixer. Für ein glattes Getränk gießt Du das Püree durch ein feines Sieb.

Mische den Melonensaft mit Limetten- oder Zitronensaft. Wasser oder Mineralwasser verdünnt die Mischung bis zur gewünschten Konsistenz. Da Wassermelonen unterschiedlich süß schmecken, sollte die Limonade erst nach dem Mischen abgeschmeckt werden.

Minze passt als Ergänzung, sollte das Melonenaroma aber nicht überdecken. Einige kleine Melonenstücke können direkt vor dem Servieren ins Glas gegeben werden.

Wassermelonen-Limonade setzt sich nach einiger Zeit ab. Das ist kein Zubereitungsfehler. Rühre die Karaffe vor dem Einschenken noch einmal durch. Durch die frische pürierte Frucht sollte das Getränk durchgehend gekühlt und möglichst am selben Tag verbraucht werden.

9. Brasilianische Limonade mit Limetten

Die brasilianische Limonade wird auch als Limonada suíça bezeichnet. Anders als der deutsche Name vermuten lässt, basiert sie üblicherweise auf Limetten. Typische Rezepte kombinieren die Früchte mit Wasser, Eis und gezuckerter Kondensmilch.

Für die Zubereitung werden gründlich gewaschene Limetten in Stücke geschnitten und nur kurz mit Wasser gemixt. Anschließend wird die Flüssigkeit durch ein Sieb gegossen. Dieser Schritt ist wichtig, weil zu langes Mixen der Schale und der weißen Bestandteile einen stark herben Geschmack erzeugen kann.

Danach kommen Kondensmilch und Eis hinzu. Das Getränk wird noch einmal kurz gemixt und sofort serviert. Durch die Kondensmilch unterscheidet es sich in Konsistenz und Geschmack deutlich von klassischer Zitronenlimonade.

Für eine pflanzliche Variante kannst Du eine geeignete vegane gesüßte Kondensmilch verwenden. Eine ungesüßte Pflanzenmilch ersetzt die Konsistenz und Süße nicht vollständig. In diesem Fall muss das Rezept entsprechend angepasst und neu abgeschmeckt werden.

Brasilianische Limonade eignet sich nicht für eine lange Vorbereitung. Frisch gemixt besitzt sie die gleichmäßigste Konsistenz. Beim Stehen können sich die Bestandteile trennen und die Limettenschale kann den Geschmack weiter verändern.

So bereitest Du mehrere Sommerdrinks für Gäste vor

Wenn Du mehrere alkoholfreie Sommerdrinks anbieten möchtest, musst Du nicht jedes Getränk unmittelbar vor dem Eintreffen der Gäste komplett zubereiten. Teile die Arbeit stattdessen in Basis und frische Bestandteile auf.

Tee, Fruchtpürees, ausgepresste Säfte und abgekühlte Sirupe lassen sich vorab vorbereiten und in sauberen, verschlossenen Behältern kalt stellen. Mineralwasser, Eiswürfel, Kräuter und dekorative Fruchtscheiben kommen erst kurz vor dem Servieren dazu.

Für drei oder vier Getränke reichen meist zwei Grundbasen. Bereite beispielsweise Pfirsich-Eistee und Wassermelonenpüree vor. Zusätzlich stellst Du Zitronen, Limetten, Minze, Mineralwasser und Eis bereit. Daraus können Pfirsich-Eistee, Wassermelonen-Limonade und ein alkoholfreier Mojito entstehen.

Beschrifte verschlossene Flaschen oder Karaffen, wenn die Basen ähnlich aussehen. So wird nicht versehentlich Tee mit einer Limonadenbasis vermischt.

Typische Fehler bei selbst gemachten Sommergetränken

Ein häufiger Fehler ist zu viel Eis in einer noch nicht ausreichend gekühlten Mischung. Das Eis schmilzt dann schnell und verdünnt das Getränk. Stelle die Basis deshalb zuerst in den Kühlschrank und gib Eis nur in die Gläser.

Auch Zitrusschalen bleiben oft zu lange in der Karaffe. Besonders die weiße Schicht unter der äußeren Schale kann einen herberen Geschmack abgeben. Fruchtscheiben eignen sich daher besser für einen begrenzten Zeitraum oder als Dekoration beim Servieren.

Kräuter werden manchmal vollständig zerkleinert. Dadurch schwimmen viele kleine Blätter im Getränk und das Aroma lässt sich schwerer kontrollieren. Minze und Basilikum sollten nur leicht angedrückt werden.

Bei sprudelnden Getränken ist der Zeitpunkt ebenfalls entscheidend. Mineralwasser verliert Kohlensäure, wenn die Karaffe lange offen steht oder kräftig umgerührt wird. Gib es zuletzt hinzu und rühre nur vorsichtig.

Der letzte typische Fehler ist eine pauschale Menge an Zucker oder Sirup. Früchte schmecken je nach Sorte und Reifegrad unterschiedlich. Süße deshalb schrittweise und probiere das Getränk nach jeder kleinen Zugabe.

Weitere Ansicht zu: Sommergetränke selber machen: 9 alkoholfreie Rezepte
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FAQ zu selbst gemachten Sommergetränken

Wie lange halten sich selbst gemachte Sommergetränke?

Das hängt von den Zutaten ab. Reiner abgekühlter Tee hält sich in einer sauberen, verschlossenen Flasche im Kühlschrank meist länger als ein Getränk mit pürierten Früchten, frischen Kräutern oder Milchbestandteilen. Pfirsich-Eistee sollte innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Limonaden mit pürierten Erdbeeren oder Wassermelone bereitest Du besser frisch zu und verbrauchst sie möglichst zeitnah.

Kann ich Limonade am Vortag vorbereiten?

Du kannst den ausgepressten Saft oder eine Fruchtbasis am Vortag vorbereiten und verschlossen kalt stellen. Mineralwasser, Kräuter, Eis und Fruchtscheiben sollten erst kurz vor dem Servieren hinzukommen. So bleiben Kohlensäure, Konsistenz und Kräuteraroma besser erhalten.

Warum wird selbst gemachte Limonade bitter?

Häufig wurden Zitrusfrüchte mit Schale zu lange gemixt, stark ausgedrückt oder über längere Zeit im Getränk gelassen. Die weißen Bestandteile unter der Schale können einen herben Geschmack abgeben. Entferne Fruchtscheiben rechtzeitig und mixe ganze Limetten nur sehr kurz.

Welcher Tee eignet sich für Pfirsich-Eistee?

Schwarzer Tee sorgt für einen kräftigen Grundgeschmack. Grüner Tee fällt leichter und teilweise herber aus. Früchtetee ist eine koffeinfreie Alternative, schmeckt aber deutlich anders. Halte Dich bei Ziehzeit und Wassertemperatur an die Angaben des jeweiligen Tees.

Muss selbst gemachte Limonade immer gesüßt werden?

Nein. Ob zusätzliche Süße nötig ist, hängt von den Früchten und Deinem Geschmack ab. Reife Wassermelonen, Pfirsiche, Erdbeeren und Orangen bringen bereits eigene Süße mit. Mische zunächst alle Grundzutaten und entscheide erst danach, ob noch etwas ergänzt werden soll.

Fazit: Sommergetränke passend zu Zutaten und Anlass auswählen

Sommergetränke selber zu machen ist nicht kompliziert. Entscheidend sind gekühlte Grundzutaten, ein ausgewogenes Verhältnis von Frucht, Wasser und Säure sowie der richtige Zeitpunkt für Eis, Kräuter und Mineralwasser.

Gurkenwasser mit Zitrone ist in wenigen Minuten vorbereitet, während Pfirsich-Eistee etwas Kühlzeit benötigt. Wassermelonen-Limonade und Erdbeer-Basilikum-Limonade nutzen reife Sommerfrüchte, der alkoholfreie Mojito bringt Limette und Minze zusammen. Mit der brasilianischen Limonade ergänzt Du die Auswahl um eine cremige Variante.

Beginne am besten mit dem Rezept, für das Du bereits passende Zutaten zu Hause hast. Nach dem ersten Abschmecken kannst Du Säure, Wasser und Süße an Deinen Geschmack anpassen und daraus Deine eigene Variante entwickeln.

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